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5 Tipps für eine entspannte Autoreise mit deinem Hund

5 Tipps für eine entspannte Autoreise mit deinem Hund

Planst du eine Autoreise? Dein Hund kann ein wunderbarer Reisebegleiter sein. Bevor ihr aufbrecht, solltest du dich allerdings gut vorbereiten, damit er sich unterwegs wohlfühlt, sicher ist und die Fahrt genießen kann.

Hier sind die fünf wichtigsten Tipps für eine Autoreise mit deinem Hund:

1. Packe alles ein, was dein Hund braucht

Bevor es losgeht, solltest du ein paar Dinge wissen, damit du richtig packen kannst. Das gehört bei einer Reise mit Hund ins Gepäck:

  • Wichtige Unterlagen – Nimm Kopien aller Dokumente mit, die du im Notfall brauchen könntest, etwa Impfunterlagen, medizinische Informationen und Angaben zum Mikrochip.
  • Futter- und Wassernapf – Reisenäpfe bieten Platz für eine volle Portion Futter und Wasser und lassen sich für den Transport platzsparend zusammenfalten.
  • Hundekotbeutel – Damit lassen sich die Hinterlassenschaften deines Hundes einfach einsammeln. Wer hinter seinem Hund aufräumt, vermeidet Bußgelder und verhält sich rücksichtsvoll. Achte aber darauf, dass die Beutel stabil sind! 
  • Spielzeug fürs Auto – Kuscheltiere und mit Joghurt gefüllte Kongs beschäftigen deinen Hund während der Fahrt.
  • Hundebett und Decken – Nimm möglichst viel von seinem gewohnten Schlafplatz mit. Die vertrauten Gerüche geben ihm Sicherheit, wenn er an einem neuen Ort schläft.
  • Feuchttücher für Hunde – Genau wie Menschen können Hunde nach mehreren Stunden im Auto anfangen, unangenehm zu riechen. Für ein sauberes Fell und einen frischen Geruch helfen Pogi’s Feuchttücher für Hunde.

Informiere dich vor der Abfahrt außerdem über Tierarztpraxen und Tierkliniken mit Notdienst entlang deiner geplanten Strecke. Für einen medizinischen Notfall solltest du ungefähr wissen, welche Hilfe es gibt und wo du sie findest.

2. Gewöhne deinen Hund ans Auto

Manche Hunde lieben Autofahrten und springen schon nach kurzer Aufforderung auf den Vordersitz. Andere sind deutlich zurückhaltender. Zum Glück gibt es mehrere sichere, schonende Methoden, damit sich dein Hund im Auto wohlfühlt:

Führe deinen Hund langsam ans Auto heran. Lass ihn bei ausgeschalteter Zündung innen und außen schnuppern und alles erkunden. Belohne ihn mit Leckerlis und Lob.

Fühlt sich dein Hund am Auto wohl, kannst du den Motor starten. Während er im stehenden Auto bei laufendem Motor sitzt, gewöhne ihn an kleine Bewegungen und Geräusche, etwa die elektrischen Fensterheber oder den Blinker.

Das Fahren ist der letzte Schritt. Für eine Reise quer durchs Land seid ihr aber noch nicht bereit. Sammelt zunächst über Wochen oder Monate Erfahrung mit kürzeren Fahrten durch die Stadt. Beschränke die ersten Ausflüge auf höchstens 10 Minuten – also auf eine langsame Runde durch die Nachbarschaft.   

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3. Macht häufig Pausen

Gib deinem Hund ausreichend Gelegenheit, sich zu lösen und zu bewegen. Ein erwachsener Hund verrichtet sein Geschäft im Durchschnitt etwa drei- bis viermal täglich. Du kennst die Gewohnheiten deines Hundes am besten. Plane im Zweifel aber lieber zu viele als zu wenige Pausen ein.

Gehe bei jedem Halt zügig mit deinem Hund spazieren, lass ihn sein Geschäft erledigen und gib ihm Wasser und eine kleine Portion Futter. Lass ihn an einem unbekannten Ort niemals ohne Leine herumlaufen. Selbst ein gut erzogener Hund kann durch etwas Unerwartetes in Panik geraten.

Du weißt nie genau, welche Bedingungen dich an einem Zwischenstopp erwarten. Als verlässliche Reserve eignen sich Welpenunterlagen. Sie bieten deinem Hund eine sichere Fläche für sein Geschäft. Manche Hunde, besonders kleinere, nutzen problemlos eine Welpenunterlage im Auto – natürlich nur, wenn es steht.

4. Gib Futter und Wasser in kleinen Mengen

Selbst Hunden, die gern Auto fahren, kann dabei übel werden. Gib deinem Hund etwa drei oder vier Stunden vor der Reise kein Futter mehr.

Nimm das gewohnte Futter deines Hundes mit. Trockenfutter ist meist am einfachsten zu handhaben, denn geöffnete Nassfutterdosen musst du kühlen können. Gib deinem Hund außerdem nur Wasser aus Flaschen. Ungewohnte Wasserquellen können seine Verdauung durcheinanderbringen.

Gib deinem Hund über den Tag verteilt kleine Portionen statt einer oder zwei großen Mahlzeiten, am besten bei euren Zwischenstopps. Kleine Mengen helfen oft, Übelkeit während des Reisetags zu vermeiden.  

5. Sicherheit geht vor

Das Wichtigste bei einer Reise mit deinem Hund ist seine Sicherheit.

Behalte zunächst jederzeit die Temperatur im Fahrzeuginnenraum genau im Blick. Menschen vertragen ein heißes Auto in der Regel besser als Hunde. Am sichersten ist es, die Klimaanlage einzuschalten, statt mit geöffneten Fenstern zu fahren. Achte auch auf die Luftfeuchtigkeit. Ist sie zu hoch, können Hunde Schwierigkeiten haben, sich abzukühlen.

Lass deinen Hund während der Fahrt außerdem niemals frei im Auto herumlaufen. Er sollte immer mit einem Sicherheitsgeschirr angeschnallt sein. Dieses Geschirr wird am Hund angelegt und mit dem Sicherheitsgurt des Fahrzeugs verbunden.

Auf der Rückbank ist dein Hund sicherer als auf dem Beifahrersitz. Sitzt er vorne und gerät bei einem Notfall im Straßenverkehr in Panik, kann er dich ablenken. Egal, wo er sitzt: Lass ihn niemals den Kopf aus dem Fenster halten.

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Zum Schluss

Der Schlüssel zu einer gelungenen Autoreise mit Hund ist eine gute Vorbereitung. Zum nötigen Hundezubehör, das du einpacken solltest, gehören ein Bett, Reisenäpfe, Hundekotbeutel, Feuchttücher für Hunde und alles Weitere, was ihr braucht. Ein Sicherheitsgeschirr, die Kontrolle der Temperatur und häufige kleine Futterportionen sorgen außerdem dafür, dass dein Hund sich wohlfühlt und sicher reist.

Eine Autoreise mit Hund muss nicht anstrengend sein. Mit den genannten Tipps könnt ihr beide jede Meile eurer Reise genießen!

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