Zuletzt aktualisiert im Juni 2026 · Geprüft vom Team von Pogi’s Pet Supplies
Dein Hund stürmt nach dem Spaziergang schwanzwedelnd ins Haus und direkt aufs Sofa. Hinter ihm zieht sich eine Spur kleiner Matschpfoten über den Boden. Kommt dir das bekannt vor? Draußen nehmen Pfoten alles Mögliche auf: Matsch, Regenwasser, Streusalz, Pollen und undefinierbare Reste vom Gehweg. Wenn du sie nach jedem Ausflug kurz reinigst, bleiben deine Böden sauberer, dein Hund fühlt sich wohler und du kannst kleine Probleme früh entdecken.
Sobald ihr eine Routine habt, dauert es wirklich weniger als eine Minute. Hier erfährst du, wie es geht, wie oft es nötig ist und was du an der Tür bereitlegen solltest, damit es im Alltag klappt.
Warum saubere Hundepfoten wichtig sind
Es geht um mehr als saubere Böden, auch wenn die ein schöner Nebeneffekt sind.
- Ein saubereres Zuhause: Wenn du die Pfoten gleich an der Tür abwischst, gelangen Schmutz, Matsch und Bakterien von draußen weder auf deine Möbel noch ins Hundebett.
- Weniger Reizungen: Streusalz, Auftaumittel, Pollen, Gras und Rasenbehandlungsmittel sammeln sich zwischen den Zehen und können die Pfoten austrocknen oder Juckreiz auslösen. Entfernst du sie sofort, kann dein Hund sie später nicht ablecken.
- Probleme früh erkennen: Bei einer täglichen Pfotenkontrolle entdeckst du Schnitte, rissige Ballen, Kletten oder festsitzende Steinchen am einfachsten, bevor dein Hund deshalb hinkt.

Wie oft solltest du die Pfoten deines Hundes reinigen?
Eine feste Regel für alle gibt es nicht. Dieser Rhythmus ist aber ein guter Anhaltspunkt:
- Nach jedem Spaziergang kurz abwischen.
- Nach Ausflügen bei Matsch, Regen oder Schnee gründlicher reinigen, ebenso nach Wegen, die mit Salz oder Chemikalien behandelt wurden.
- Hunde, die überwiegend drinnen leben und nur kurz hinausgehen, kommen meist mit Abwischen alle ein bis zwei Tage aus.
Hundepfoten reinigen, Schritt für Schritt
1. Das schnelle tägliche Abwischen
Diese Methode wirst du am häufigsten brauchen. Für alltäglichen Schmutz reicht ein Feuchttuch für Hunde oder ein feuchtes Tuch. Liegt eine Packung an der Tür, wird das Abwischen schnell selbstverständlich.
- Halte jede Pfote behutsam fest und wische die Oberseite, die Ballen und besonders die Zehenzwischenräume ab, in denen sich Schmutz versteckt.
- Vergiss die Afterkralle nicht, die weiter oben an der Innenseite des Beins sitzt.
- Prüfe dabei die Ballen auf Fremdkörper, Risse oder wunde Stellen.
Pogi’s Feuchttücher für Hunde sind genau dafür gemacht. Sie sind extra groß, sodass meist ein Tuch für alle vier Pfoten reicht, und bestehen aus Bambusfasern. Du bekommst sie parfümfrei oder, wenn du es lieber magst, mit einem leichten Duft nach grünem Tee.

2. Matschige Pfoten reinigen
Wenn kurzes Abwischen nicht ausreicht:
- Fülle eine flache Schüssel oder einen Pfotenreinigungsbecher mit lauwarmem Wasser.
- Tauche eine Pfote nach der anderen hinein und bewege sie vorsichtig im Wasser, um angetrockneten Matsch zu lösen.
- Wische die Pfote sauber und mache mit der nächsten weiter.
- Bei besonders hartnäckigem Matsch lässt du die Pfote vor dem Abwischen ein paar Sekunden einweichen.
Eine Fußmatte am Eingang und ein griffbereites Handtuch machen die Sache deutlich entspannter.
3. Die Pfoten gründlich waschen
Nach einem Strandtag, einer langen Wanderung oder einem Spaziergang über chemisch behandelten Rasen solltest du die Pfoten gründlich abspülen.
- Verwende lauwarmes Wasser und bei Bedarf eine kleine Menge Hundeshampoo.
- Reinige die Zwischenräume von Ballen und Zehen behutsam.
- Spüle gründlich nach, damit keine Seifenreste zurückbleiben, die dein Hund ablecken könnte.
Das Abtrocknen nicht vergessen
Feuchte Pfoten, besonders feuchte Haut zwischen den Zehen, können Reizungen und muffigen Geruch verursachen. Tupfe nach jedem Waschen jede Pfote mit einem sauberen Handtuch trocken und trockne auch alle Zehenzwischenräume behutsam ab. Lass die Pfoten anschließend an der Luft vollständig trocknen, bevor dein Hund es sich auf Teppich oder Schlafdecke gemütlich macht.
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Im Winter brauchen Pfoten zusätzliche Pflege
Kaltes Wetter setzt den Pfoten zu. Salz und Auftaumittel brennen auf rissigen Ballen und dürfen nicht abgeleckt werden. Wische oder spüle die Pfoten deshalb ab, sobald ihr zu Hause seid, und achte auf Rötungen, Risse oder Hinken. Eine dünne Schicht hundegeeigneter Pfotenbalsam vor dem Spaziergang bildet eine zusätzliche Schutzbarriere. Zögert dein Hund bei Kälte schon, überhaupt nach draußen zu gehen, findest du in unserem Ratgeber zum großen Geschäft im Schnee weitere Tipps für kalte Tage.
Pfotenpflege einfach machen
Damit die Pfotenpflege zur Gewohnheit wird, sollte sie möglichst unkompliziert sein. Lege eine Packung Feuchttücher an die Tür, die ihr am häufigsten benutzt, hänge ein Handtuch daneben und platziere eine Matte, auf die dein Hund beim Hereinkommen tritt. Dauert die ganze Routine nur zehn Sekunden, bleibt ihr leichter dabei. Du möchtest wissen, wie sich Feuchttücher für Hunde von den Babyfeuchttüchern in deinem Schrank unterscheiden? Wir erklären es in unserem Vergleich Feuchttücher für Hunde oder Babyfeuchttücher.
Wann du deinen Tierarzt kontaktieren solltest
Meist ist das Reinigen der Pfoten einfache Alltagspflege. Sprich aber mit deinem Tierarzt, wenn dein Hund ständig an einer Pfote leckt oder knabbert, die Ballen dauerhaft rissig, wund oder blutig sind oder Schwellungen, übler Geruch oder anhaltendes Hinken auftreten. Das kann auf eine Verletzung, Allergie oder Infektion hinweisen, bei der Abwischen allein nicht genügt.
Hundepfoten reinigen: häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ich die Pfoten meines Hundes reinigen?
Ideal ist kurzes Abwischen nach jedem Spaziergang und eine gründlichere Reinigung nach Ausflügen bei Matsch, Regen oder Schnee. Hunde, die überwiegend drinnen leben und nur kurz hinausgehen, kommen meist mit Abwischen alle ein bis zwei Tage aus.
Kann ich Babyfeuchttücher für die Pfoten meines Hundes verwenden?
Besser sind Tücher, die speziell für Hunde gemacht sind. Babyfeuchttücher können Inhaltsstoffe enthalten, die für Haustiere ungeeignet sind. Da Hunde ihre Pfoten anschließend oft ablecken, sind Feuchttücher für Hunde die sicherere Wahl.
Wie reinige ich die Zehenzwischenräume meines Hundes?
Halte die Pfote behutsam fest und reinige jeden Zehenzwischenraum mit einem Feuchttuch für Hunde oder einem feuchten Tuch. Dort sammeln sich Matsch, Gras und Salz. Trockne die Stellen anschließend ab, denn eingeschlossene Feuchtigkeit zwischen den Zehen kann Reizungen verursachen.
Wie lassen sich matschige Hundepfoten am einfachsten reinigen?
Halte Feuchttücher für Hunde und ein Handtuch an der Tür bereit. Bei angetrocknetem Matsch tauchst du jede Pfote in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser, bewegst sie vorsichtig darin und wischst und trocknest sie anschließend ab. Eine Fußmatte am Eingang fängt zusätzlich Schmutz auf, bevor er sich verteilt.
Sollte ich die Pfoten meines Hundes nach Winterspaziergängen reinigen?
Ja. Streusalz und Auftaumittel können die Ballen reizen und dürfen vom Hund nicht abgeleckt werden. Wische oder spüle die Pfoten im Winter deshalb ab, sobald ihr ins Haus kommt.
Warum leckt mein Hund nach dem Spaziergang seine Pfoten?
Etwas Lecken gehört zur normalen Körperpflege. Häufiges oder gezieltes Lecken kann auf einen Fremdkörper, eine Reizung durch Salz oder Pollen oder eine Allergie hinweisen. Reinige und kontrolliere die Pfote. Hält das Lecken an, suche deinen Tierarzt auf.
Schon an der Tür für saubere Pfoten sorgen
Pogi’s Feuchttücher für Hunde sind extra groß und sanft genug für die tägliche Reinigung von Pfoten, Fell und Po. So dauert das Saubermachen nach jedem Spaziergang nur Sekunden.



